Halbzeit beim Radentscheid Osnabrück: Rückenwind spürbar – aber reicht das bis 2030?

Halbzeit beim Radentscheid Osnabrück: Rückenwind spürbar – aber reicht das bis 2030? Am 5. Juli 2022 hatte der Rat der Stadt Osnabrück den Zielen des Radentscheids mit großer Mehrheit zugestimmt. Über Fraktionsgrenzen hinweg gab es starke Bekenntnisse, wie man noch heute im Protokoll der Ratssitzung nachlesen kann. Der Radverkehr habe in der Coronazeit erheblich zugenommen, weshalb die Prioritäten nun auch dringend entsprechend angepasst werden müssten, hieß es seitens der SPD. Die CDU-Fraktion stand geschlossen hinter den von der Initiative genannten Zielen. Es müsse nun mit großem Tempo an der Umsetzung von Maßnahmen für ein gleichberechtigtes Miteinander aller Verkehrsteilnehmenden gearbeitet werden, auch wenn dieses…

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Foto: Radentscheid Osnabrück

Iburger Straße: Radentscheid fordert Streichung von Parkplätzen

Nach dem Aus für die geplanten Umweltspuren auf der Iburger Straße und dem Dooring-Unfall am 9. März fordert der Radentscheid Osnabrück kurzfristige Maßnahmen, um die Situation für Radfahrende sicherer zu machen. „Wenn langfristige Lösungen rechtlich oder politisch blockiert werden, darf das nicht bedeuten, dass der gefährliche Status quo einfach bestehen bleibt“, erklärt Philip Erpenbeck vom Radentscheid Osnabrück. „Die Menschen, die täglich auf der Iburger Straße mit dem Fahrrad unterwegs sind, können nicht noch mal jahrelang auf Verbesserungen warten.“ Besonders unverständlich ist aus Sicht des Radentscheids, dass eine bereits beschlossene Maßnahme bis heute nicht umgesetzt wurde. Im Rahmen einer Verkehrsschau wurde schon 2022 festgelegt,…

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Foto: Radentscheid Osnabrück

Sichere Radwege an der Iburger Straße müssen kommen – so oder so!

Zur Mitteilung der Stadt Osnabrück, dass Umweltspuren für Bus- und Radverkehr auf der Iburger Straße rechtlich nicht möglich seien, erklärt Philip Erpenbeck vom Radentscheid Osnabrück: „Die Mitteilung der Verwaltung zur Iburger Straße ist für den Radverkehr – und auch den ÖPNV – in Osnabrück ein schwerer Rückschlag. Mehr als 10.000 Osnabrückerinnen und Osnabrücker haben den Radentscheid unterschrieben. Der Stadtrat hat die Ziele anschließend mit großer, fraktionsübergreifender Mehrheit übernommen. Dazu gehört ausdrücklich, auf wichtigen Hauptachsen mehr Platz und vor allem mehr Sicherheit für den Radverkehr zu schaffen. Genau darum ging es auch bei den geplanten Umweltspuren auf der Iburger Straße. Dass die Verwaltung nun…

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Fahrradstraßen in Osnabrück: Schilder reichen nicht!

Um den Radverkehr zu fördern, hat Osnabrück in den vergangenen Jahren zahlreiche neue Fahrradstraßen eingerichtet. Dabei konzentriert sich die Stadt auf wichtige Velorouten, die in der Regel parallel zu den verkehrsstarken Hauptrouten verlaufen, bei denen man sich mit dem Umbau noch schwertut. Die Verwaltung hat extra ein einheitliches Design erstellt, um allen Verkehrsteilnehmer*innen klar zu signalisieren, dass der Radverkehr hier Vorrang hat. Selbsterklärtes Ziel der Stadt ist: „Fahrradstraßen sind ein wichtiges Instrument, dass für die Mobilitätswende zu Verfügung steht.“ Und das stimmt ja auch. Grundsätzlich sollen Fahrradstraßen sichere, ruhige Räume für den Radverkehr sein – Orte, an denen Kinder unterwegs sein können, Menschen…

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Liebigstraße auf dem Weg der Besserung

Der Radentscheid Osnabrück begrüßt die Neumarkierungen in der Liebigstraße. Die alten, viel zu schmalen Schutzstreifen, die direkt neben parkenden Autos verliefen, wurden endlich – und leider erst nach einem Dooring-Unfall – entfernt. Der Radentscheid hatte sich lange für diese Verbesserung eingesetzt. Daniel Doerk vom Radentscheid Osnabrück: „Es ist gut, dass Radfahrende jetzt nicht mehr durch Markierungen an den Rand gedrängt werden. Ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass das Radfahren hier stressig war, wenn Autofahrer links mit viel zu geringem Abstand überholten, während man jedes parkende Auto auf der rechten Seite genau im Blick haben musste. Der Dooring-Unfall im Dezember 2025 hat dies…

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Radentscheid Osnabrück begrüßt geplante Verbesserungen für den Radverkehr in der Liebigstraße

Der Radentscheid Osnabrück begrüßt die aktuellen Pläne der Stadtverwaltung, die Verkehrssicherheit für Radfahrende in der Liebigstraße zu erhöhen. Laut der aktuellen Vorlage für den Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt am 19.06.2025 sollen die bislang viel zu schmalen Schutzstreifen in der sogenannten Dooringzone entfernt werden. Stattdessen ist stadteinwärts ein breiterer Schutzstreifen mit zusätzlichem Sicherheitsabstand zu parkenden Autos vorgesehen. In Fahrtrichtung stadtauswärts wird eine Piktogrammkette aufgetragen, um die Sichtbarkeit des Radverkehrs zu erhöhen. Daniel Doerk vom Radentscheid Osnabrück: „Es ist ein wichtiger Schritt, dass die Situation in der Liebigstraße endlich angegangen wird. Wir haben bereits mehrfach auf die Gefahren hingewiesen – zuletzt im vergangenen Dezember.…

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Ausbau A30: Radverkehr darf nicht auf Umweg geschickt werden

Die Autobahn GmbH plant den Ausbau der A30 in Osnabrück auf sechs Fahrstreifen. Davon betroffen ist auch der Radverkehr zwischen Osnabrück und Georgsmarienhütte. Kann man aktuell noch aus der Iburger Straße über die A30 entlang der B68 in Richtung Georgsmarienhütte fahren, soll sich dies nach Plänen der Autobahn GmbH künftig ändern. Radfahrer*innen müssten demnach über die Straße „Im Nahner Feld“ und über die Rad- und Fußwegbrücke zur „Nahner Landwehr“ fahren. Von dort aus soll es über die Straße „Zum Himmelreich“ über den Nahner Friedhof zurück an die B68 gehen. Für den Radentscheid Osnabrück ist das die falsche Lösung. Bei einem so großen Projekt…

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Radentscheid begrüßt Verbesserungen am Kurt-Schumacher-Damm

Die Verwaltung der Stadt Osnabrück stellt in der kommenden Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung und Umwelt Pläne vor, am Kurt-Schumacher-Damm durch Markierungsarbeiten mehr Platz für den Radverkehr am zu schaffen. Dazu erklärt Philip Erpenbeck vom Radentscheid Osnabrück: „Wie an fast allen Einfallstraßen Osnabrücks sehen wir auch am Kurt-Schumacher-Damm eine enorme Flächenungerechtigkeit. Während dem Kfz-Verkehr zwei Fahrspuren in jede Richtung und abschnittsweise auch noch Parkstreifen zur Verfügung stehen, bleibt dem Radverkehr wie so oft nur ein schmaler Streifen am Fahrbahnrand. Grundsätzlich wäre hier ein Umbau der Straße nötig, um den Umweltverbund konsequent zu stärken. Bis dahin werden die Markierungsarbeiten aber immerhin helfen, mehr Platz…

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Radentscheid mit Kritik am umgestalteten Neuen Graben

Mitglieder des Radentscheides Osnabrück kritisieren Details der gerade fertiggestellten Radverkehrsinfrastruktur am Neuen Graben. Zwar gebe es Fortschritte bei Führung und Erkennbarkeit des nördlichen Radweges, an anderen Stellen seien aber Verschlechterungen zu verzeichnen, die so nicht hätten sein müssen. Christoph Drepper erklärt: „Eine deutliche Verschlechterung stellt für uns der fehlende Rechtsabbieger für Radfahrende in den Struckmannshof dar. Das hat bisher immer funktioniert und funktioniert auch an anderen Stellen in der Stadt so. Die jetzige Lösung ist einfach realitätsfern und enttäuschend. Sie bremst Radfahrende unnötig aus.“ Daniel Doerk ergänzt: „Das Durchfahrtverbot für Radfahrende in Richtung Wall ist mal wieder eine interessante Auslegungssache der Stadt und…

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Fahrradstraßen sicher machen!

Ihr kennt sicher die Katharinenstraße, die ein wirklich gutes Beispiel für eine Fahrradstraße ist. Und vielleicht seit ihr auch schon mal durch die neuen Fahrradstraßen in der vorderen Wüste geradelt. Sie wurden ja kürzlich eröffnet und nach dem neuen Gestaltungsleitfaden für Fahrradstraßen der Stadt Osnabrück gestaltet. Das Design finden wir gut und es ist wichtig, dass Fahrradstraßen auch als solche erkannt werden. Da das aber noch nicht bei allen Osnabrücker Fahrradstraßen der Fall ist und weil zu echten Fahrradstraßen auch noch mehr gehört als Schilder und etwas Farbe, haben wir die Ratsfraktionen aufgefordert, nachzulegen und den durchfahrenden und abkürzenden Kfz-Verkehr aus den Fahrradstraßen…

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